Herbstmarsch RK Anlautertal - Kreisgruppe Oberbayern Nord

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(mss) Der Ausgangspunkt bei der 25. Militärpatrouille „Herbstmarsch" der Reservistenkameradschaft  Anlautertal war wieder die Ortsmitte von Erlingshofen. Die elf teilnehmenden Gruppen aus Oberbayern, Oberpfalz, Niederbayern und Mittelfranken werden auf eine 13 Kilometer lange Strecke mit elf Stationen geschickt. Die Anlauterbrücke zur Schlößlmühle ist wegen Minen unpassierbar, weshalb ein behelfsmäßiger Übergang mittels Schlauchboot und Holzdielen herzustellen ist. In der Waldabteilung Hundsrück waren an einer Gefechtsstation  zwei Aufständische zu bekämpfen. Am Kirchberg bei Erlingshofen hat das Technische Hilfswerk Eichstätt einen Seilsteg aufgebaut. Dies war ebenso ein Nervenkitzel wie die Abseilstation, die von Pionieren aus Ingolstadt errichtet wurde.
Schiedsrichter beobachteten das Verhalten der Gruppen akribisch genau und bewerten das Vorgehen entsprechend einem vorgegebenen  Ablaufschema. Vom Furthof zur Furthmühle war eine Hindernisbahn zu bewältigen und von dort ging es per Schlauchboot möglichst schnell zurück zum Ausgangspunkt Erlingshofen. Die Aufgaben an den Stationen stellen an die Teilnehmer große Herausforderungen bei widrigen äußeren Bedingungen. Der Ausbildungszweck mit Wettkampfcharakter wird auf hohem Niveau erreicht. Generalstabsmäßig wurden die Streckenführung und die  Aufgaben entlang der Route von den Anlautertalern geplant. Die Gastgeber mit ihrem Vorsitzenden Michael Schönberger bewiesen einmal mehr jede Menge Organisationstalent bei der Vorbereitung und Durchführung. Begeistert waren die Teilnehmer vom Seilsteg in schwindelerregender Höhe und der Abseilstation.
Der leitende Oberstleutnant Hermann Arnold begrüßte bei der Siegerehrung auch den zweiten Bürgermeister von Kinding, Josef Pfaller, den Kreisvorsitzenden der Kreisgruppe Oberbayern-Nord, Werner Bauer und dessen Stellvertreter Obergefreiten Alfred Gmelch.
Bauer überreichte den Veranstaltern als Dank und zur Erinnerung an den 25.Herbstmarsch das Kreiswappen und einen Krug der Kreisgruppe.
Den Wanderpokal überreichte der stellvertretende Kreisvorsitzende Alfred Gmelch an die Mannschaft  der Reservistenkameradschaft Markt Schwaben, die mit „Kraft und Köpfchen" aus den beiden Disziplinen Seilsteg und Funkausbildung in der Summe die meisten Punkte erzielten. Äußerst knapp fiel das Gesamtergebnis zugunsten der RSU-Kompanie Oberbayern aus: Nach einem ereignisreichen Tag ging der Siegerpokal und Medaillen mit  894 Punkten an die Oberbayern vor der RK Deining/Oberpfalz mit nur einem Punkt Rückstand. Den dritten Platz erreichte die Kreisgruppe Rottal/Inn mit 868 Punkten. Die Mannschaft aus Eichstätt  belegte den sechsten Platz mit 825 Punkten und die RK Kipfenberg mit 711 Punkten errang den neunten Rang.

Norbert Merkl
Erlingshofen, 30.10.14

Fotos
Mittels Schlauchboot und Holzdielen musste die Anlauter trockenen Fußes möglichst rasch überquert werden.
Glückliche Gesichter bei den Erstplatzierten, Wanderpokalgewinner  und den Veranstaltern nach der Siegerehrung.

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