Spätsommermarsch - Kreisgruppe Oberbayern Nord

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Berichte
Militärisches Wissen kompakt vermittelt: Spätsommermarsch 2017
Die malerische Kulisse des Altmühltals war am 07.10.2017 erneut Schauplatz einer Veranstaltung der Reservistenkameradschaft Eichstätt. Mit 29 Beteiligten (12 Mann Stations- und Organisations-personal sowie 17 Teilnehmern, verteilt auf 4 Trupps) stellte dies einen Marsch mit einem überschaubaren aber sehr motivierten Teilnehmerkreis dar.
Im Rahmen eines 12km langen Rundwegs wurden militärische Fähigkeiten und Fertigkeiten abgefragt und ggf. aufgefrischt. Nach der Einweisung am Ablaufpunkt am HARTHOF oberhalb von EICHSTÄTT, wurde der Umgang mit Karte und Kompass geübt.
Gemäß der festgelegten Marschroute steuerten die Reservisten die erste Station „militärische Fahrzeuge und Flugzeuge bestimmen“ an. Neben dem genannten Inhalt bekamen alle Teilnehmer eine überraschende Änderung eingespielt: - eine Minensperre zwang zur Korrektur des Marschwegs. Die Akteure erhielten zusätzlich ein Luftbild mit militärischen Eintragungen. Hier galt es, alle Zeichen zu erkennen und das weitere Vorgehen anzupassen.
An der nächsten Station waren Mut und Standsicherheit gefragt, da an einer 15 Meter hohen Steilwand abgeseilt wurde.
Danach ging es weiter auf den nahegelegenen FRAUENBERG. Hoch oben an einer Kapelle galt es die Funktionsmöglichkeiten des Marschkompass umzusetzen, sowie die Entfernung markanter Geländepunkte zum Beobachter mittels des militärischen Fernglases zu bestimmen. Anschließend wurden die Werte mit den aus einer Karte ermittelten Daten verglichen.
Darauffolgend wurde der Marsch ins Tal nahe dem Kloster REBDORF fortgesetzt, um an einer weiteren Station mit Übungshandgranaten auf eine Fensterattrappe und auf einen Zielkreis zu werfen. Im Anschluss wurde der Rucksack wasserdicht in eine Zeltbahn gepackt und an einem Seil zum anderen Altmühlufer übergesetzt. Die Marschierer nahmen den Weg über eine Brücke.
Nach einem erneuten Anstieg, musste der Fund einer Sprengfalle per Funkgerät verschlüsselt gemeldet werden. Der weitere Marschweg führte die Soldaten dann zu einem Wäldchen nahe einer Kapelle. Dort galt es, sich an die eigenen Streitkräfte anzunähern und darüber eine schriftliche Meldung zu verfassen.
Anschließend wurde der Weg zum Ablaufpunkt zurück fortgesetzt, wo im Rahmen einer Abschlussbesprechung mit anschließendem gemütlichem Beisammensein der Tag ausklang.
„Für uns als Reservisten ist es wichtig, die einmal erlernten militärischen Fähigkeiten und Fertigkeiten aufzufrischen und ggf. Neues zu erlernen oder zu vertiefen. Unabhängig davon wollen wir natürlich auch durch unsere Aktionen die Akzeptanz der Streitkräfte in der Bevölkerung ausbauen. Darum auch ein Marsch in Wohnortnähe unserer Übenden.“ So Michael Buchner, der Vorsitzende der ResK-EICHSTÄTT.“ Weil die Anzahl an Reservisten aufgrund der Aussetzung der allgemeinen Wehrpflicht nicht so groß ist, stößt man schnell an organisatorische Herausforderungen. So ist unser Marsch eher unter der Rubrik „klein, aber fein“ einzuordnen, was den Einsatz und die Begeisterung der Organisatoren und der Teilnehmer aber denke ich nicht gemindert hat.“
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