Wintermarsch 2018 in Neuburg/Donau - Kreisgruppe Oberbayern Nord

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Berichte
Dass die Reservisten die militärischen Grundkenntnisse noch nicht verlernt haben, stellten sie beim 34. Neuburger Wintermarsch der Reservistenkameradschaft (ResK) Neuburg erneut unter Beweis. In seinem Grußwort betonte der Bürgermeister der Stadt Neuburg, Dr. Johann Habermeyer, wie wichtig die Reservisten in  der Gesellschaft sind. Aus seiner Sicht war es ein großer Fehler, die Wehrpflicht auszusetzen. Fehlen doch nicht nur Soldaten, sondern auch die Zivildienstleistenden in den vielen Sozial- und Hilfsdienstorganisatoren. Leider gingen heuer nur sieben Mannschaften aus Oberbayern in Bergen bei Neuburg an den Start des Wintermarsches 2018. Wegen Krankheitsausfälle, Terminüberschneidungen, Arbeitseinsätze musste so manche Mannschaft die Teilnahme absagen, so der Leitende der Veranstaltung, Oberstleutnant d.R. Hermann Hauck. Er und das Organisationsteam  um den Vorsitzenden der ResK Neuburg,  Stabsunteroffizier der Reserve (d.R.) Florian Schlamp haben eine 15 Kilometer lange Route mit abwechslungsreichen Stationen ausgearbeitet. Hierzu leistete die Feuerwehr Bergen und das THW Neuburg sowie die beiden Feldwebel für Reservisten aus Ingolstadt, StFw Ralf Dresen und StFw Sven Köber Unterstützung.
Vom Feuerwehrheim  Bergen wurden die Teilnehmer auf die  Strecke geschickt.
Unter Beobachtung des Gesamtleitenden der Veranstaltung Oberstleutnant d.R. Hermann Hauck, bewältigten die Teilnehmer mit Ehrgeiz die gestellten Herausforderungen. Während des Marsches wurde militärisches Können, Mut und Geschicklichkeit  gefordert. Marschieren nach Karte und Kompass  und Erkennen von taktischen Zeichen waren u.a. herausfordernde Aufgaben auf der Marschstrecke.
Beim Handgranaten-Zielwerfen ging es um Zentimeter. Es war gefordert, diese  aus einer Deckung heraus in einen Kreis oder durch ein simuliertes Fenster zu treffen. Weitere Punkte konnten die Mannschaften beim Zusammensetzen von Handwaffen der Bundeswehr  sammeln. Erschwerend war,  dass  hier den Wettkämpfern die Hände und Füße untereinander zusammengebunden wurden. Eine recht gemischte Wissensüberprüfung über aktuelle Themen der Sicherheitspolitik und die Treffsicherheit beim Schießen mit Luftpistole mussten die Wettkämpfer am Start absolvieren. Bei der Station Zivil-Militärische-Zusammenarbeit, wurde von der Feuerwehr Bergen ein Hindernisparcur aufgebaut. Um diesen zu überwinden, war gegenseitige Hilfe erforderlich.
Weiter war die Zielsicherheit der Wettkämpfer beim Schießen mit Pfeil und Bogen unter Beweis zu stellen. Besonders anstrengend war das Schlauchbootfahren auf der Schutter.
Das THW Neuburg hatte über einen Geländeeinschnitt einen doppelten Seilsteg auf-gebaut. Mut und Schnelligkeit war beim Überwinden gefordert. Jede Sekunde wurde in Punkte bewertet. Nicht fehlen durfte die Station mit Sanitätsausbildung.
Zur Siegerehrung konnte der Vorsitzende der ResK Neuburg Stabsunteroffizier d.R. Florian Schlamp den Bürgermeister der Stadt Neuburg, Dr. Johann Habermeyer , Landrat von Neuburg-Schrobenhausen, Herrn Roland Weigert,  Kreisvorsitzenden der Kreisgruppe OBB/Nord im Verband der Reservisten der deutschen Bundeswehr,  Oberstleutnant d.R. Werner Bauer begrüßen.
 
Er bedankte sich bei allen, die zum Gelingen dieses 34. Wintermarsches beigetragen haben.

Den Sieg erreichte das Team der ResK Anlautertal II mit 834 Punkte
2. Platz ResK Eichstätt   mit 816 Punkte  
3.Platz  ResK Ingolstadt mit 771 Punkte
4.Platz ResK Weichering mit 723 Punkt
5. Platz ResK Anlautertal I mit 677 Punkte
6. Platz ResK Kipfenberg mit 633 Punkte
7. Platz 1.Inf. RK München Nord mit 568 Punkte.

Die drei Erstplatzierten Mannschaften konnten Pokale und Medaillen mit nach Hause nehmen.
Weiter wurden vom Kreisvorsitzenden Werner Bauer noch Reservisten für besondere Leistungen mit dem Aktivitätsabzeichen der Kreisgruppe ausgezeichnet.
 
Alfred Gmelch
Quelle: u.a. Karl Wasem
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