Wintermarsch 2019 in Neuburg/Donau - Kreisgruppe Oberbayern Nord

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2019
Wintermarsch 2019 in Neuburg/Donau

Dass die Reservisten die militärischen Grundkenntnisse noch nicht verlernt haben,
stellten sie beim 35. Neuburger Wintermarsch der Reservistenkameradschaft (ResK) Neuburg erneut unter Beweis.
Bei Wind und Regen gingen wieder sieben Mannschaften aus Oberbayern, Schwaben und Bad Segeberg  in Bergen bei Neuburg an den Start des 35.Wintermarsches. Das Organisationsteam  um den Vorsitzenden der ResK Neuburg,  Stabsunteroffizier der Reserve (d.R.) Florian Schlamp haben eine  15 Kilometer lange Route im Raum Bergen – Attenfeld mit abwechslungsreichen Stationen ausgearbeitet.
Hierzu leistete die Feuerwehr Bergen und das THW Neuburg sowie die beiden Feldwebel für Reservisten aus Ingolstadt, StFw Ralf Dresen und StFw Sven Köber Unterstützung.
Vom Feuerwehrheim  Bergen wurden die Teilnehmer auf die  Strecke geschickt.
Unter Beobachtung des Gesamtleitenden der Veranstaltung Oberstleutnant d.R. Klaus Steger, bewältigten die Teilnehmer mit großem Ehrgeiz und viel Entgagement die gestellten Herausforderungen.
Während des Marsches wurde militärisches Können, Mut, Ausdauer und Geschicklichkeit  gefordert. Marschieren nach Karte und Erkennen von taktischen Zeichen waren u.a. herausfordernde Aufgaben auf der Marschstrecke.
Beim Handgranaten-Zielwerfen ging es um Zentimeter. Es war gefordert, diese in einen Kreis oder durch ein simuliertes Fenster zu treffen.
Weitere Punkte konnten die Mannschaften beim Zusammensetzen von Handwaffen der Bundeswehr  sammeln. Erschwerend kam bei dieser Übung dazu, dass hier den Wettkämpfern eine Hand als Faust in einen Beutel fixiert wurde. Eine recht gemischte Wissensüberprüfung über aktuelle Themen der Sicherheitspolitik und Allgemeinwissen war von den Wettkämpfern ebenso zu absolvieren wie die  Treffsicherheit beim Schießen mit Luftgewehr und Luftpistole. Bei der Station Zivil-Militärische-Zusammenarbeit, wurde von der Feuerwehr Bergen im Wald verschiedene Ausrüstungsgegenstände im Wald verstreut abgelegt. Diese mussten zwei Wettkämpfer mit verbundenen Augen in einer bestimmten Zeit einsammeln. Auf dem Weg zu den einzelnen Teilen und zurück  wurden sie von den anderen
Mannschaftsmitglieder durch Zuruf in die entsprechende Richtung dirigiert. Auch mussten die Teile hernach richtig benannt werden.
Eine besondere Herausforderung war der Marsch nach Kompaßzahl, der durch Wald
und Dickicht ging.  In 800 Meter Entfernung lag das Ziel, das in einem bestimmten
Korridor zu erreichen war und entsprechend mit Punkte belohnt wurde.
Weiter war die Zielsicherheit der Wettkämpfer beim Schießen mit Pfeil und Bogen unter Beweis zu stellen.
Vorsicht war bei der Station „Checkpoint“ geboten. Ein Fahrzeug und Fahrer war auf Sprengstoff, Waffen, Munition und Rauschgift zu durchsuchen. Es sollten alle Verstecke gefunden werden, wobei die eigene Sicherheit nicht zu Vernachlässigten war.
Das THW Neuburg hatte über ein Gewässer im Ort einen doppelten Seilsteg auf-gebaut. Mut und Schnelligkeit war beim Überwinden gefordert. Jede Sekunde wurde
in Punkte bewertet.
Zur Siegerehrung konnte der Vorsitzende der ResK Neuburg Stabsunteroffizier d.R. Florian Schlamp den Oberbürgermeister der Stadt Neuburg, Dr. Bernhard Gmehling,
Kreisvorsitzenden der Kreisgruppe OBB/Nord im Verband der Reservisten der deutschen Bundeswehr,  Oberstleutnant d.R. Werner Bauer und den Kreisvorsitzenden der Kriegervereiene der Region 10, Josef Vogelsang begrüßen.
Er bedankte sich bei allen, die zum Gelingen dieses 35. Wintermarsches beigetragen haben.
Den Sieg erreichte das Team der ResK Anlautertal I mit 832 Punkte
2. Platz ResK Eichstätt   mit 801 Punkte  
3.Platz  ResK Weichering mit 733 Punkte
4.Platz ResK 1.Inf. RK München Nord/RK Kipfenberg mit 702 Punkt
5. Platz ResK Nördlingen mit 664 Punkte
6. Platz ResK Anlautertal II mit 663 Punkte
7. Platz ResK Bad Segeberg mit 574 Punkte.
Die drei Erstplatzierten Mannschaften konnten Pokale und Medaillen mit
nach Hause nehmen.

Den Wanderpokal für die Mannschaft, die die meiste Kilometer marschierte,
erhielt das Team der ResK Bad Segeberg aus den Händen von Oberbürgermeister Dr. Bernhard Gmehling,


Alfred Gmelch

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