Wintermarsch Neuburg - Kreisgruppe Oberbayern Nord

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2015

Wintermarsch am 14.03.2015 in Neuburg/Donau



Dieser Wettkampf heute war kein Kindergeburtstag, so Oberbürgermeister Bernhard Gmehling in seinem Grußwort bei der Siegerehrung des 31. Neuburger Wintermarsches. Zwölf Mannschaften aus Oberbayern, Oberpfalz und Niederbayern. gingen in Bergen bei Neuburg an den Start und kämpften um die Pokale Auf den Stationen des 15 Kilometer langen Parcours wurde militärisches Wissen und Können, Mut und Geschicklichkeit sowie Wissen aus Politik gefordert. Mit Pokalen kehrten die Mannschaften der Reservistenkameradschaften (ResK) Anlautertal und Eichstätt zurück.
Im Raum Bergen – Gietelhausen  haben die Organisatoren um Stabsunteroffizier der Reserve (d.R.) Florian Schlamp und Obergefreiten d.R. Jürgen Mahl eine Route mit neun abwechslungsreichen Stationen aufgebaut. Hierzu leistete das THW Neuburg, die Feuerwehr Bergen, das Taktische Luftwaffengeschwader 74 und die beiden Feldwebel für Reservisten aus Ingolstadt, StFw Ralf Dresen und StFw Sven Köber Unterstützung. Vom Feuerwehr-Heim  Bergen wurden die Teilnehmer auf die  Strecke geschickt. Unter Beobachtung des Gesamtleitender der Veranstaltung Oberstleutnant d.R. Hermann Hauck, bewältigten die Teilnehmer mit Ehrgeiz die gestellten Herausforderungen.
Marschieren nach Karte und Kompass  sowie nach selbst angefertiger Wegeskizze, Seilsteg und Erkennen von taktischen Zeichen waren u.a. herausfordernde Aufgaben.
Das  THW Neuburg hatte im Igstätter Wald über einen Geländeeinschnitt in schwindelnder Höhe einen Seilsteg gespannt. Die Reservisten bewiesen beim Überqueren neben Mut auch Schnelligkeit. Zählte doch für das Punktekonto jede Sekunde.  Beim Handgranaten-Zielwerfen ging es um Zentimeter. Es war gefordert, diese  aus einer Deckung in einen Kreis oder durch ein simuliertes Kellerfenster zu treffen.  Weitere Punkte konnten die Mannschaften  beim  drillmäßige Zerlegen und Zusammensetzen von Handwaffen der Bundeswehr  sammeln. Eine recht gemischte Wissensüberprüfung mussten die Wettkämpfer am Start absolvieren. Bei der Station Zivil-Militärische-Zusammenarbeit, die von der Feuerwehr gestaltet wurde, wurde das Kuppeln von einer Saugleitung gefordert. Im Wald bei Forsthof musste die eigene Truppe durch eine  Minensperre gesichert werden. Diese mussten die Wettkämpfer vor den prüfenden Augen des Stationsleitenden vorschriftsmäßig aufbauen sowie eine entsprechende Meldung verfassen.

Zur Siegerehrung konnte der Vorsitzende der ResK Neuburg Oberfeldwebel d.R. Gerd Hausmann u.a. den  OB Bernhard Gmehling, den Kreisvorsitzenden der Kreisgruppe OBB/Nord, Oberstleutnant d.R. Werner Bauer  sowie Oberst Frank Graefe, Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwader 74 begrüßen.
Er bedankte sich bei allen, die zum Gelingen dieses 31. Wintermarsches beigetragen haben.
Den Siegerpokal und  den Wanderpokal  konnte das Team der ResK Anlautertal II  mit 763 Punkte in Empfang nehmen. Den zweiten Platz erreichte die   Mannschaft der ResK Eichstätt, die mit  712 Punkte vor der Mannschaft Wettkampfkader Rottal I, die mit 679 Punkte den dritten Platz erreichte und ebenfalls einen Pokal mit nach  Niederbayern nehmen konnte. Den Ehrenpokal vom Oberbürgermeister der Stadt Neuburg Bernhard Gmehling  nahmen die Gäste aus  Deining mit  in die Oberpfalz.


        Alfred Gmelch

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