Wintermarsch Neuburg - Kreisgruppe Oberbayern Nord

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2020
Wintermarsch 2020 in Neuburg/Donau

Viel Prominenz hat sich zur Siegerehrung des 36.Wintermarsches der Reservisten-
kameradschaft Neuburg eingefunden. So konnte Oberstleutnant d.R. Hermann Hauck, den Bürgermeister der Stadt Neuburg, Rüdiger Vogt, die stellvertretende Landrätin von Neuburg-Schrobenhausen, Frau Sabine Schneider,  vom Tak. Jagdgeschwader 74 Neuburg, Komodore Oberstleutnant Schmitger, von der Kreisgruppe OBB/Nord im Verband der Reservisten der deutschen Bundeswehr,  den Ehrenkreisvorsitzenden Oberstleutnant d.R. Werner Bauer und Kreisvorsitzenden OTL d.R. Martin Strobel begrüßen.
Der Gesamtleitende der Veranstaltung, Oberstleutnant d.R.Klaus Steger
hat mit dem  Organisationsteam  um den Vorsitzenden der RK Neuburg,  Stabsunteroffizier der Reserve (d.R.) Florian Schlamp  eine 15 Kilometer lange Route mit abwechslungsreichen Stationen ausgearbeitet. Unterstützt wurden die
Neuburger Reservisten von den beiden Feldwebel für Reservisten aus Ingolstadt, StFw Ralf Dresen und StFw Sven Köber, vom THW Neuburg sowie von der Feuerwehr Bergen.
Dass die Reservisten die militärischen Grundkenntnisse noch nicht verlernt haben,
stellten sie erneut unter Beweis. I
Vom Feuerwehrheim  Bergen wurden neun Mannschaften aus Oberbayern und Schwaben mit Karte und Marschauftrag auf die  Strecke geschickt. Auch eine Gruppe aus der befreundeten Kameradschaft aus Bad Segeberg stellte sich der Herausforderung.
Während des Marsches wurde militärisches Können, Mut und Geschicklichkeit  gefordert. Marschieren nach Karte und Kompass  und Erkennen von taktischen Zeichen waren u.a. herausfordernde Aufgaben auf der Marschstrecke.
Beim Handgranaten-Zielwerfen ging es um Zentimeter. Es war gefordert, diese  aus einer Deckung heraus in einen simulierten Kampfstand oder durch ein simuliertes Fenster zu treffen.
Weitere Punkte konnten die Mannschaften beim Zusammensetzen von Handwaffen der Bundeswehr  sammeln. Erschwerend war,  dass  hier die Wettkämpfern unter
einer Holzplatte am Rücken liegend die Waffen zusammensetzen mussten.
Eine recht gemischte Wissensüberprüfung über aktuelle Themen der Sicherheitspolitik und die Treffsicherheit beim Schießen mit Luftpistole mussten die Wettkämpfer am Start absolvieren. Weitere Zielsicherheit der Wettkämpfer war beim Schießen mit Pfeil und Bogen erforderlich.
Das THW Neuburg hatte über einen Geländeeinschnitt einen doppelten Seilsteg auf-gebaut. Mut und Schnelligkeit war beim Überwinden gefordert. Jede Sekunde wurde
in Punkte bewertet.
Um über die Schutter zu kommen musste mit bereitgestelltem Schlauchboot und Holzdielen ein  Behelfssteg gebaut werden. Es war nicht nur Schnelligkeit gefordert.
Um das andere Ufer trockenen Fußes zu erreichen, musste der  Behelfssteg auch
sicher verzurrt werden.

Der Vorsitzende der RK Neuburg, Florian Schlamp bedankte sich bei allen, die zum Gelingen dieses 36. Wintermarsches beigetragen haben. In den Grußworten lobten die Ehrengäste das Können, den Ehrgeiz und den Einsatz der Wettkämpfer. Weiter betonten sie, dass ohne Reservisten vieles, auch in der Truppe, nicht machbar wäre.


Den Sieg erreichte das Team der ResK Eichstätt mit 707 Punkte
2. Platz RK Anlautertal I  mit 644 Punkte  
3.Platz  RK Kipfenberg mit 578 Punkte  
4.Platz RK Wolnzach mit 570 Punkte  
5. Platz RK Bad Segeberg mit 566 Punkte  
6. Platz 1.Inf. RK München Nord mit 563 Punkte
7. Platz RK Weichering I mit 555 Punkte
8. Platz RK Augburg mit 536 Punke
9. Platz RK Weichering II mit 496 Punkte
Die drei Erstplatzierten Mannschaften konnten Pokale und Medaillen mit
nach Hause nehmen

Den Wanderpokal der Stadt Neuburg für die Mannschaft, die den Seilsteg am
schnellsten überwand, erhielt das Team der RK Anlautertal aus den Händen von Bürgermeister Rüdiger Vogt.

Alfred Gmelch






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